AGB barefoottales by kim

§1 Vertragsparteien

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB“) gelten für alle zwischen barefoottales by kim (Kim Heck) und einem Verbraucher geschlossenen Verträge, falls ihnen nicht umgehend widersprochen wird.

(2) Parteien des Vertrags sind barefoottales by kim (Kim Heck) (im Folgenden „Auftragnehmer“) und die im Individualvertrag bezeichnete Person/Personen (im Folgenden „Auftraggeber“).

§2 Leistungsinhalte

(1) Inhalt des geschlossenen Vertrags ist das von Auftragnehmer und Auftraggeber abgesprochene Paket, näher bezeichnet im Individualvertrag. 

(2) Hiernach richten sich dementsprechend auch die Leistungspflichten des Auftragnehmers und des Auftraggebers.

(3) Der Auftragnehmer bearbeitet und gestaltet die Bilder nach seinen eigenen künstlerischen Vorstellungen.  

(4) Der Auftragnehmer gibt in keinem Fall unbearbeitete Bilder (sogenannte „Rohdateien“) an den Auftraggeber heraus. 

§3 Portfolio

(1) Der Auftragnehmer gibt die Portfolios nur auf Anfrage und auf eigene Entscheidung heraus.

(2) Das jeweilige Portfolio wird dem Anfragenden dann in digitaler Form zur Verfügung gestellt.

(3) Die in den Portfolios enthaltenen Fotografien und Bilder dürfen vom Auftraggeber in keiner Art und Weise weiterverwendet, verändert oder an Dritte weitergegeben werden.

(4) Die in den Portfolios aufgeführten Preise für die jeweiligen Leistungen dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

§4 Versenden der Bilder

(1) Leistungspflicht des Auftragnehmers unabhängig vom vereinbarten Paket ist das Übersenden der fertigen Bilder.

(2) Der Zeitpunkt für die Übersendung richtet sich nach dem jeweils individuell zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer vereinbarten Zeitpunkt. 

(3) Im Falle einer Verzögerung der Leistung haftet der Auftragnehmer nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

§5 Mitwirkungspflicht des Auftraggebers

(1) Trifft den Auftraggeber eine Mitwirkungspflicht und erfüllt er diese nicht, gelten folgende Bestimmungen:

Nr. 1: Sagt der Auftraggeber den Vereinbarten Fototermin sieben (7) – vier (4) Werktage im Voraus ab, bleibt er verpflichtet 20% des Gesamtpreises zu entrichten.

Nr. 2: Sagt der Auftraggeber den vereinbarten Fototermin drei (3) – zwei (2) Werktage im Voraus ab, bleibt er verpflichtet 50% des Gesamtpreises zu entrichten.

Nr. 3: Sagt der Auftraggeber den vereinbarten Fototermin einen (1) Tag im Voraus ab, bleibt er verpflichtet, den vollen Preis zu entrichten.

Nr. 4: Erscheint der Auftraggeber zum vereinbarten Zeitpunkt nicht, ohne sich vorher darüber mit dem Auftragnehmer in Verbindung gesetzt zu haben, so bleibt er verpflichtet, den vollen Preis zu entrichten.

(2) Dem Auftraggeber bleibt es unbenommen, nachzuweisen, dass ein Schaden in der in §5 I AGB genannten Höhe nicht entstanden ist.

(3) Bei einer Absage vor dem in §5 I Nr. 1 aufgeführten Zeitpunkt sollen die Parteien versuchen, in gutem Willen einen neuen Termin zu vereinbaren.

§6 Ausfall des Auftragnehmers 

(1) Bei kurzfristiger, unverschuldeter Verhinderung des Auftragnehmers bis zu 8h vor Beginn des vereinbarten Shootings, haftet der Auftragnehmer für keine daraus entstehenden Schäden beim Auftraggeber. Er verpflichtet sich jedoch einen Ausweichtermin in Absprache mit dem Auftraggeber, spätestens 14 Tage nach dem ursprünglich vereinbarten Termin, zu vereinbaren. Eine Ausnahme zur Ausführung an einem späteren Termin kann nur dann vorliegen, wenn dies vom Auftraggeber gewünscht ist.

§7 Zahlungsbedingungen

(1) spätestens 7 Tage vor Leistungserringung (Datum des fotografischen Engagements) ist eine Anzahlung in Höhe von 20% des vereinbarten Werklohns an den Auftragnehmer zu bezahlen.

(2) Die Zahlung der restlichen 80% des vereinbarten Werklohns hat innerhalb von 10 Werktagen nach Rechnungseingang zu erfolgen.

(3) Die Rechnung wird spätestens mit Übersenden der Bilder an den Auftraggeber versandt.

(4) Bezüglich Regelungen über Verzugszinsen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

(5) Die gesetzlichen Bestimmungen zur Nacherfüllung gelten unbenommen.

§8 Nutzungsrechte an den Bildern

(1) Der Auftraggeber erhält nach Bezahlung das eingeschränkt ausschließliche Nutzungsrecht an den Bildern. Das bedeutet, dass außer dem Auftraggeber nur der Auftragnehmer selbst ein Nutzungsrecht an den Bildern hat. Insbesondere ist der Auftragnehmer berechtigt, die Aufnahmen für sein Portfolio und zur Eigenwerbung zu nutzen und in diesem Zuge zu veröffentlichen. Inhaltlich wird das Nutzungsrecht durch die nachfolgenden Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen eingeschränkt. 

(2) Es ist dem Auftraggeber untersagt, die Bilder in irgendeiner Weise zu verändern.

(3) §60 UrhG wird ausdrücklich abbedungen. Eine Vervielfältigung oder Verbreitung des Bildnisses durch den Auftraggeber richtet sich nach §§9, 10 AGB.

§9 Social Media

(1) Sowohl der Auftraggeber als auch der Auftragnehmer sind berechtigt, die Bilder auf den folgenden Social Media- Plattformen unverändert zu veröffentlichen:

1. Facebook

2. Instagram

3. Twitter

4. Xing

5. Pinterest

(2) Nach Absprache kann auch vereinbart werden, die Veröffentlichungsbefugnis auf andere Plattformen zu erweitern.

(3) Im Falle einer Veröffentlichung der Aufnahmen in einem sozialen Netzwerk ist der Auftraggeber verpflichtet, die Aufnahme mit einem funktionierenden Link („barefoottales by kim“ – Facebook / „barefoottalesbykim“ oder „kimheck170“ – Instagram) zu versehen. 

§10 Vervielfältigung

(1) Der Auftraggeber ist berechtigt die digitalen Bildnisse für den ausschließlich privaten Gebrauch zu vervielfältigen. Vervielfältigung im Sinne dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen ist das Erstellen elektronischer Kopien oder das Ausdrucken der Bildnisse beziehungsweise das Kopieren dieser Ausdrucke. 

(2) Im Falle von Produktshootings ist eine Vervielfältigung auch zu gewerblichen Zwecken gestattet. 

§11 Aufwendungen

(1) Die Kosten für Anreise, Styling, sowie andere Aufwendungen sind vom Auftraggeber selbst zu tragen.

(2) Die Kosten für die Anreise des Auftragnehmers hat der Auftraggeber nach den entsprechenden Konditionen des jeweils gebuchten Leistungspakets zu tragen. Die Leistungspakete sind auf Anfrage zu erhalten. 

§12 Accessoires

(1) Bringt der Auftragnehmer selbst Gegenstände mit zum Fotoshooting, die vom Auftraggeber während des Shootings verwendet werden, sind diese nach Ende des Fotoshootings unverzüglich an den Auftragnehmer zurückzugeben.

(2) Für den Fall, dass der Auftraggeber den Gegenstand aus welchen Gründen auch immer nach dem Fotoshooting nach wie vor in seinem Besitz hat, hat er den Gegenstand unverzüglich auf eigene Kosten an den Auftragnehmer zurückzugeben.

§13 Haftung

(1) Erleidet der Auftraggeber während des Fotoshootings einen Schaden an einem der folgenden Rechtsgüter:

1. Körper, Gesundheit

2. Leben

3. Eigentum,

und trifft den Auftragnehmer ein Verschulden, so haftet der Auftragnehmer nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(2) Für Verschulden Dritter haftet der Auftragnehmer nicht.

§14 Datenschutz

Der Auftragnehmer gibt die persönlichen Daten, die er im Rahmen des Vertragsverhältnisses von dem Auftraggeber erhält, nicht an Dritte weiter.

§15 Salvatorische Klausel / Unwirksamkeit einer Klausel

Sollte einer der in den AGB’s genannten Klauseln mit geltendem Recht unvereinbar sein, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Klauseln.

Ein großer Dank geht an meine Rechtsexperten David, Tom und Konni!