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        Wanderung zur Coburger Hütte

        Nach zwei Tagen am Eibsee mit einem zukünftigen Hochzeitspaar von Kim hatten wir es nicht mehr weit bis Ehrwald. Um genau zu sein sind wir nur 30 Minuten bis zum Parkplatz vor der Talstation in Ehrwald gefahren.

        Unser Equipment war zwar lange noch nicht das, was wir jetzt, kurz vor der Abreise alles zusammen recherchiert haben. Die wichtigsten und grundlegenden Dinge hatten wir jedoch aber dabei.

        Dazu zählen unsere beiden Rucksäcke. Unsere Trekkingschuhe, schnelltrocknende Handtücher, unsere Regenjacken, unsere schon jetzt geliebte WAKA WAKA Solarpowerbox und natürlich Kim’s Fotoequipment. Mit einigen weiteren komplett unsinnigen Dingen haben wir die Rucksäcke dann noch vollgestopft um ungefähr auf die Gewichte zu kommen, die wir bei der Abreise im Oktober auch haben werden.

         

        Die Tour ist eindeutig eine unserer bisherigen Lieblingsbergtouren, weil sie so ein atemberaubend schönes Panorama bietet, vielseitig ist, unterschiedliche Schwierigkeitsgrade anbietet und auch die Atmosphäre auf der Coburger Hütte so super familiär und herzlich war, dass wir am liebsten noch länger geblieben wären.

         

        Die Tour

        Von der Ehrwalder Talstation sind wir über einen Wiesenweg bis zur Ehrwalder Alm gelaufen, wo wir uns erstmal ein Frühstück mit Blick auf das Wettersteingebirge gegönnt haben. Der Wiesenweg ist nicht wirklich anspruchsvoll, nur steil. Mit 12-17kg auf dem Rücken hat die Steigung aber gut gereicht um uns nach nur 10 Minuten zum Schwitzen zu bringen. So, dass wir uns beide gegenseitig ausgelacht haben – weil eigentlich sind wir ja sportlich.

        Danach ging es weiter über eine Pferdewiese und durch den Wald, 2 h weiter bis zum glasklaren Seebensee in dem sich die österreichische Seite der Zugspitze spiegelt, was einfach nur beeindruckend und wunderschön ist. Schon vom See aus kann man die Coburger Hütte sehen, die auf einer Erhöhung zwischen dem Drachensee und Seebensee liegt. Über einen steilen und serpentinenartigen Anstieg waren es dann nochmal (je nach Gepäck) 30-45 Minuten bis wir oben angekommen waren und den direkten Ausblick auf die Zugspitze, den Drachensee auf der einen und Seebensee auf der anderen Seite genießen konnten.

        Am nächsten Morgen sind wir um 05.00 Uhr zu Sonnenaufgang aufgestanden und waren mit einer 50 Kopf großen Schafsherde die einzigen, die die Sonne um die Zugspitze herum haben aufgehen sehen. Im Anschluss sind wir direkt im Seebensee, der so kalt war, dass es wie Nadeln gestochen hat, baden gewesen.

         

        Ein atemberaubender Test Trip der sich nicht nur zum Testen des Equipments, sondern auch für unsere Erfahrung gelohnt hat. Keine zwei Wochen später war Kims Mama mit ihrem Freund dieselbe Strecke wandern und ebenso begeistert. So konnten wir unsere Erfahrung weitergeben und Begeisterung und Freude vervielfachen.

        Das Equipment hat den Test bestanden. Markus musste zwar erstmal (trotz Schulung) nochmal lernen, wie er den Rucksack richtig festschnallt. Bemerkt, dass da etwas nicht ganz richtig sitzt hat er zwar erst kurz bevor wir wieder ganz unten war. Aber besser spät wie nie. & Kim musste nochmal Schaumstoffpolster für ihre Hüftknochen holen, da dort der Gurt nicht ganz richtig saß, aber genau dafür war dieser Trip ja da.

        Hier noch ein paar Infos zu den Kosten:

        • Übernachtung inkl. Halpension auf der Coburger Hütte für Nicht-Aplenverein Mitglieder kostet: 51€/Person
        • Darin enthalten sind:
          • das Zimmer
          • sowie Abendessen (4 Gänge !! – Suppe, Salat, Hauptspeise & Dessert)
          • & ein Frühstück

         

        Grüßchen,

        Markus und Kim

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