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        Was macht die perfekte Hochzeit aus und wie plane ich sie??

        Nach einigen Jahren auf unzähligen Hochzeiten, habe ich mir natürlich endlos viele Gedanken zu diesem Thema gemacht. Denn, auch wenn ich es mir wünschen würde, ich habe nicht immer nur glückliche Paare erlebt. Ich habe auch Paare begleitet, die mir erzählt haben, dass ihre Hochzeit am Ende mehr der Tag von anderen war, als ihr eigener Wunschtag. Dass sie Konventionen gefolgt sind, dass sie Dinge gemacht haben, eben weil man sie so macht, anstatt auf sich selbst zu hören. Andere Paare haben Dienstleister gewählt, denen sie nicht wirklich vertraut haben, so waren sie am Hochzeitstag richtig angespannt und anstelle die Zeit mit ihren engen Freunden und der Familie am Morgen zu verbringen, sind sie in der Location durch die Gegend gerannt und haben alles mehrfach kontrolliert. Bis zur Trauung hätten sie dann schon wieder einen Mittagsschlaf vertragen können. Ich beschreibe das hier ohne diese Menschen zu verurteilen, denn ich weiß aus Gesprächen im Nachhinein, dass sie es anders gemacht hätten, wenn sie die Zeit zurückdrehen könnten. Sie wussten es schlichtweg nicht besser oder hatten nicht die Menschen um sie herum, die sie darin bestärkt haben, IHRE Hochzeit zu feiern. Was ist nun aber wirklich wichtig, um nach eurer Hochzeit so richtig glücklich nach Hause zu gehen und keine „was wäre wenns“ oder „hätten wir dochs“ mehr im Kopf zu haben? Wie könnt ihr schon die Planung so gestalten, dass ihr in eurer Hochzeitsnacht ins Bett fallt, die Augen schliesst, euch fest umarmt und ganz tief in euch drin wisst, dass ihre diesen Tag immer mit einem dicken, fetten Lächeln in Erinnerung behaltet?

         

        Das Geheimrezept für eine so richtig tolle, erfüllende Hochzeit

        ist so einfach, dass wir es oft vergessen: Ihr seid das Geheimrezept. Ihr als Paar – so individuell und wunderbar wie ihr seid. Eure Ideen, eure Vorstellungen, das was ihr liebt & nicht die vielen Trends, nicht die Ideen eurer Liebsten und keine Konventionen. Ich bin mir sicher, dass die meisten von euch das auch tief in sich drin wissen – sobald es dann an die Planung geht, rückt dieser Aspekt dann aber doch wieder in den Hintergrund. Denn auf einmal kommen so viele ToDo’s auf eure Planungsliste und den Fokus zu behalten ist leichter gesagt als getan. Aber es ist jammerschade, wenn Paare ihre eigene Stimme erst kurz vor der Hochzeit, wenn schon alles in Stein gemeiselt ist, die Anzahlungen gemacht wurden und Änderungen nur noch gegen Gebühren vorgenommen werden können, wiederfinden.

         

        Deshalb habe ich hier ein paar Tips für euch, eine kleine Hilfestellung, die auch ich nutze um im Alltag, im Businessleben und im Privatleben nicht den Fokus zu verlieren. Wir alle kennen es, wir sehen Sale Zeichen und auf einmal haben wir Kleider oder Möbel daheim die so richtige Fehlkäufe sind. Bei Kleinigkeiten ist das ja keine Sache, aber unsere Hochzeit sollte wirklich keine Fehlplanung sein, geleitet von Trends, von den Meinungen anderer, Social Media… Mit diesen einfachen Steps behaltet ihr euren Tag in positiver Erinnerung:

        • Fangt nicht an mit Social Media, Pinterest Boards, bevor ihr wirklich wisst, was IHR als PAAR eigentlich wirklich wollt. Das wäre als würdet ihr einkaufen gehen ohne zu wissen was ihr eigentlich wollt. Ihr werdet bestimmt viele tolle Dinge finden, denn da draußen leben so viele kreative Menschen – aber ob es auch euch repräsentiert oder nur eine Kopie von einem tollen Konzept ist, das ist dann die Frage.

         

        • Wie bleibe ich mir nun treu? Schreibt euch regelmäßig auf, was euch wirklich wichtig ist im Leben. Wählt beispielsweise Kategorien wie.

          • Was sind eure Werte? (bspw. seid ihr traditionell, modern, seid ihr umweltbewusst, seid ihr anspruchsvoll, seid ihr sozial engagiert,…)
          • Welche Farben/Farbkombinationen mögt ihr – dazu sammle ich beispielsweise Bilder von Orten aus dem Urlaub, von Orten, die mir etwas bedeuten, Farben die mich direkt an einen Ort erinnern.
          • Was für Kleider tragt ihr gerne? Mögt ihr weisse Kleider und Anzüge überhaupt oder wäre das nur was, was ihr macht, damit ihr den Erwartungen der Familie und eurer Freunde entsprecht? Würdet ihr vielleicht viel lieber ganz unkonventionell Boho-Shabby-Chic auf einem Bauernhof heiraten mit einem gemusterten Kleid und Gummistiefeln, einer tollen Blumenkrone, tollen Accessoires und schönem Blumenschmuck?
          • Ist euch Familie wichtig? Oder seid ihr lieber ganz alleine?
          • Welche Menschen machen dich wirklich glücklich. Nach welchen Gesprächen gehst du so richtig energiegeladen nach Hause und nach Gesprächen mit welchen Menschen fehlt dir Energie?
          • Was esst ihr so richtig gerne?

        Wenn ihr eine solche oder eine ähnliche Liste habt, dann wird euch das für die Hochzeitsplanung und auch in eurem Alltag bei Entscheidungen so viel helfen. Denn ihr wisst wer ihr seid und wer ihr sein wollt.

        Hier ein paar ganz konkrete Beispiele wie sich das auf eure Planung auswirken kann:

        Wenn ihr umweltbewusst seid und euch darüber bewusst seid, dann werden auf keinen Fall Luftballons oder irgendwelche Plastikgegenstände wie Konfetti, die die umliegende Natur zerstören für euch in Frage kommen. Somit könnt ihr alle diese Ideen ausschliessen und nach Alternativen suchen. Für Konfetti beispielsweise Blumenkonfetti.

        Wenn ihr nicht gerne Kuchen esst und das wisst, dann lasst die ganz traditionelle Hochzeitstorte doch einfach weg. Ihr Seid Käsefanatiker. Genial Käsefondue am Abend, oder Käsesticks?

        Euch gefallen Hussen nicht und seid wie ich der Meinung, dass sie nur da sind um etwas „hässliches“ darunter zu verstecken? Dann lasst es, auch wenn die Oma oder die Mama das vielleicht nicht verstehen können. Letztlich spart ihr Geld und es gefällt euch noch besser.

        Denkt weiter als nur an diesen einen Tag, denkt weiter als nur an Instagram, fragt euch was wirklich wichtig ist und ich bin ganz sicher, dass fast jeder zustimmt, dass es um die Emotionen, um die Menschen und um die Liebe geht. Nicht darum was, wie teuer war oder darum ob alles zu 100% glatt läuft. Das sind nicht die Erinnerungen, die euch später noch Gänsehaut bereiten.

        Deshalb überlegt euch, was ihr von eurem Hochzeitstag mitnehmen wollt. Das mag jetzt für manche nach Klichée klingen, der Hochzeitsfotograf, der darüber spricht, wie wichtig Fotos sind. Und für diejenigen, die jetzt hier denken, das ist Eigenwerbung. Nein, das ist Überzeugung. Ich bin überzeugt, dass Fotografen ganz oft hinten abfallen in der Planung. Keine Frage alle Dienstleister sind wichtig – aber nicht jedes Paar kann sich eine All-Inclusive Wedding leisten? Letztlich werdet ihr aber euren Tag nur dann so in Erinnerung haben, wie ihr es euch wünscht, wenn die Bilder eures Fotografen am Ende auch den Charakter dessen haben, was ihr euch über Monate angeschaut habt. Daher sucht euch den Fotografen, der euch von vorne rein an die Hand nimmt, der euch ein tolles Gefühl gibt, der euch Sicherheit gibt, bei dem ihr euch fallen lassen könnt, denjenigen den ihr euch als Teil eurer Hochzeitsgesellschaft vorstellen könnt. Einen Menschen, der euch als Paar und ganz individuelle Persönlichkeiten sieht und nicht nur als Kunden. Denn in 20 Jahren wollt ihr nicht das perfekte Bild eurer Torte sehen, keine reproduzierte Arbeit sondern euch, so wie ihr seid, so wie ihr euch liebt und küsst, eure Gäste mit ihren Eigenheiten und euren Tag mit unverfälschten Emotionen. Kein perfektes Close-Up-Barbie&Ken-Magazin Bild wird ein Bild schlagen auf dem ihr eure Oma weinen seht.

         

        Bleibt ihr selbst, lasst euch nicht beeinflussen.

        Denkt nicht nur an euren Hochzeitstag, sondern stellt sicher, dass euch dieser Tag immer in Erinnerung bleibt.

        Eure Hochzeitsfotos sind nicht nur für Instagram, eure Hochzeitsfotos zeigen euch mit euren Liebsten Menschen, sie halten Erinnerungen, die wahrscheinlich Generationen durchwandern werden.

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