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        – mit ganz viel Liebe für Alisa, Nina und alle Menschen, die unsere Erfahrungen in diesen

        unvergesslichen Wochen noch schöner gemacht haben –

         

        Myanmar, ein Land, dass zu unserem Glück noch nicht auf dem Radar der grossen Blogs uns vieler Touristen ist. Wenn wir uns auf ein Land festlegen müssen, definitiv und ohne zu überlegen unser Highlight.

        Myanmar – hat uns verzaubert.

        Ein Land, wie von einem anderen Planeten, was die Ursprünglichkeit, die Gastfreundschaft und die Herzlichkeit der Menschen angeht. Zudem landschaftlich wunderschön und vielfältig. Berge, Meer, Seen und endlose Weiten.

        Unsere Route ging von Yangon –  nach Mandalay –  nach Bagan – nach Pyay –  nach Ngapali Beach – wieder über Yangon – nach Hpa An – und zurück nach Yangon zur Ausreise. 4 Wochen in Myanmar, die uns verzaubert haben. 4 Wochen, nach denen wir uns sicher sind, dass wir dieses Land in nicht allzu ferner Zukunft wieder bereisen wollen, in der Hoffnung, dass es sich bis dahin noch immer diese Einzigartigkeit, wie wir sie empfunden haben, bewahrt hat.

        Yangon und Mandalay sind definitiv die zwei ausgebautesten und am weitesten entwickelten Städte in Myanmar, dem Land, dass erst vor 11 Jahren, 2008, die Grenzen für den Tourismus geöffnet hat. Wir waren uns nicht ganz sicher, was uns erwarten wird, wenn wir nach Myanmar reisen. Was bedeutet es überhaupt ursprüngliche Kultur miterleben zu dürfen ? Bisher hatten wir das nämlich noch nicht erlebt. Denn ganz im ernst bspw. Thailand. Thailand ist für mich Europa in Asien. Es geht sehr viel in der Gesellschaft um Advertising, Kommerz und Selbstdarstellung. Von originaler, gelebter Kultur war hier für mich fast keine Spur. Klar Touri-Kultur Programme gibt es einige. Aber ist das echte und gelebte Kultur? Sobald die Tour vorbei ist, werden die traditionellen Gewänder ausgezogen und das heutige Leben geht weiter, in Jeans, mit iphone und Instagram. Was vollkommen in Ordnung ist, denn so ist eben die Entwicklung dort. Und gerade der Tourismus hat diese Entwicklung natürlich voran getrieben. Back to Myanmar. Vielleicht kannst du dir schon jetzt vorstellen auf was ich raus will. Denn genau diesen Unterschied zwischen Touri-Programm-Leben & Echtem Leben gibt es dort noch nicht. Ich kann mich an kaum Menschen erinnern, die nicht den traditionellen Longyi trugen, nicht ihren Gebeten nachgingen und einige ganz individuelle Erfahrungen haben uns gezeigt, dass die Werte die die Gesellschaft in Myanmar (hauptsächlich Buddhisten/Hinduisten) haben, auch wirklich im Alltag gelebt werden.

        & Das obwohl gerade in Yangon und Mandalay auch schon einiges an Fortschritt zu sehen ist. Einige sehr moderne Restaurants und Kaffees und vor allem die Transportmöglichkeiten mit grossem klimatisierten Bus sind doch schon viel mehr als wir erwartet hatten.

         

        Myanmar Bagan

        Bagan, Mandalay und der Inle Lake an dem wir nicht waren, von dem wir aber sehr viel tolles gehört haben bilden das „touristische Dreieck“ in Myanmar. & Definitiv war es in Mandalay und Bagan einiges voller als an anderen Orten in Myanmar. Dennoch nicht zu vergleichen mit anderen Ländern. Wofür Bagan bekannt ist, seht ihr im ersten Bild – für die Pagoden. Die Pagodenstadt ist wunderschön, vor allem bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang herrscht hier eine besonders schöne Stimmung und das Licht ist einfach atemberaubend. Auf die einzelnen Pagoden (Tempel) klettern, ist allerdings, bis auf wenige Ausnahmen nach einem Erdbeben verboten, da die Fundamente zerstört wurden. Die wenigen Ausnahmen sind leider dementsprechend voll. Der Ausblick ist zwar wundervoll, Romantik und Zweisamkeit kommt hier aber nicht wirklich auf. Viel mehr ist beim Klettern Vorsicht geboten. Wie wir gelesen haben, gab es schon einige Unfälle bei denen auch schon Menschen verunglückt sind. Ich will euch ja nicht die Illusion nehmen & ihr könnest den Ausblick definitiv geniessen. Jedoch mit Vorsicht & nicht wirklich alleine.

        Bagan, Bagan Tempelstadt, Bagan Sunrise Temple, Bagan Pagoda

         

         

         

                   

        Myanmar Pyay

        Unser menschliches Highlight in Myanmar. Auf dem ersten Bild seht ihr gleich Twin Htoo und seine Mutter. Nicht unsere Hosts und auch keine Bekannten und Freunden von uns. Bis zu dem Augenblick in dem ich ganz interessiert geschaut und einfach entlang ihrer Hauswand gelaufen bin um zu schauen, was sie denn dort bauen (ich habe gesehen, was für schwere Körbe voll mit Erde die Männer getragen haben) haben wir uns nicht gekannt. Und obwohl wir uns nicht auf einer einheitlichen Sprache verständigen konnten, haben sie gleich verstanden, dass wir nichts Böses, sondern lediglich schauen, wollen. Das ist übrigens eine der extrem tollen Dinge in Myanmar. Die Menschen sind so intuitiv & positiv. Durchweg freundlich und am Lachen. Wo wir denken würden, da ist doch was faul, denken und handeln diese Menschen nur aus Liebe. Hört sich unglaublich an, ist aber wahr. Am Besten schaut ihr euch die Bilder an. Ich glaube sie sprechen mehr, als dass ich es beschreiben könnte. Schaut einfach in die Augen der Menschen und auf ihr Lachen… Wie echt und durchdringend es ist…

        Übrigens ist Pyay (gesprochen Pi) keine typische Touristenstadt. Ausser uns haben wir in 3 Tagen keinen einzigen anderen Touristen gesehen.

         

         

         

        Ngapali Beach – ein verstecktes Paradies mit kilometerlangem Strand

        … sobald man die Anreise geschafft hat ist Ngapali ein Paradies. Wir sind dafür  11.5h für 180km Strecke im Local Bus gesessen. Beim Verhältnis der Dauer und der Strecke wird gleich klar, dass die Strecke nicht ganz einer geraden ausgebauten Strasse entspricht. Um genau zu sein führt sie einmal über einen nicht wirklich ausgebauten Bergpass. Eigentlich bin ich bei sowas ein totaler Schisser – was auch dazu geführt hat, dass wir nicht den Nachtbus genommen haben, denn bei Dunkelheit hätte ich wahrscheinlich die gesamten 11.5h geweint. Ich bin auch wirklich froh, dass wir die Fahrt bei Tag gemacht haben. Dennoch, so schlimm wie gedacht war es nicht. Es wurde keinem von uns schlecht, wir hatten ausreichend Proviant, haben sogar Wasser bekommen und interessant war es noch dazu. Denn der Bus wurde auch als lokaler SchoolBus genutzt und eigentlich fast wie ein „Linienbus“ bei uns zu Hause.

        Der Strand in Ngapali ist weisser Sand und kilometerlang. & wir hatten ihn fast ganz für uns allein. Mit Alisa, die uns aus Deutschland besuchen kam und fast während unserer gesamten Zeit in Myanmar mit uns gereist ist und Nina konnte ich mich hier auch fotografisch mal wieder ausleben.

         

        Hpa An – Tiefen, Höhen & Flugtiere – Berge, Höhlen & Fledermäuse

        Auch wenn Hpa An nicht auf der Route lag und wir dafür einmal von Ngapali Beach aus dem Westen kommend einmal vorbei an Yangon in den Osten fahren mussten, Hpa An ist ein „Must Do“ wenn man einmal in Myanmar ist. Komplett anders als der Rest den wir in Myanmar erlebt haben. Viel grüner, bekannt für eine Mischung aus Bergen und Höhlen, gab es hier einiges zu erkunden. Wir haben uns auf ein paar ausgewählte „Sehenswürdigkeiten“ konzentriert und können diese total empfehlen.

        Hpa An – Sadan Cave 

        zwar eine der bekannten Höhlen in Myanmar, wir können allerdings auch verstehen weshalb. In der Höhle befindet sich ein riesiger Tempel. Sowas hatten wir vorher nicht gesehen. Außerdem kann man einmal komplett durch die Höhle laufen und am anderen Ende ein Boot nehmen, dass dann auch nochmal durch einen kleinen Höhlenspalt fahrt und einen anschliessend noch durch die angrenzenden Felder steuert. Wahnsinnig friedvoll.

        Hpa An – Bat Cave

        Ungefähr 20-40 Minuten vor Sonnenuntergang beginnt dieses alltägliche Spektakel. Schon die Anfahrt über eine der tollsten Brücken in Myanmar ist wunderschön im Licht der untergehenden Sonne und wir genießen den Wind in unseren Gesichtern. An der Höhle angekommen sehen wir schon ein paar Anwohner mit grossen leeren Fässern und Holzstöcken. Eine ältere Frau klettert ganz oben an die Öffnung der Höhle. Die Fledermäuse werden lauter. Sie starten ihren Flug aber noch nicht. Bis alle Anwohner gleichzeitig beginnen in einem Rhythmus auf die Fässer zu schlagen. Ein paar erste Fledermäuse starten ihren Flug. Sie müssen einigen Vögeln ausweichen, die schon hungrig direkt vor der Höhle direkt auf die erwachenden kleinen Flughunde warten. Nach ein paar Schlägen werden es immer mehr Fledermäuse bis es nur noch ein einziger schwarzer Strahl ist von Tausenden Flugwesen, der sich mit dem Rhythmus der Fassschläge auf und ab bewegt. Definitiv ein Moment den wir nicht vergessen werden.

        Hpa An – Sunrise Hike Mount Zwekabin

        Nichts für Langschläfer und doch solltet ihr hierfür einmal eine Ausnahme machen, euren Schweinehund überwinden um zum Sonnenaufgang auf Mt. Zwekabin zu sein. Ihr werdet es lieben! Denn von diesem Berg habt ihr nicht nur eine traumhafte Aussicht auf den Sonnenaufgang sondern auf der Spitze des Berges ist auch noch ein Tempel gebaut, in dem wilde (keine gefährlichen) Affen in hunderten Meter Höhe mit Ausblick über ganz Hpa An leben. 1.5/2 Stunden hat der Aufstieg im Dunkeln mit Kopflampe gedauert. Vorbei an weiteren Tempeln, immer weiter Berg aufwärts. Bis wir oben ankamen, schon die kleinen Tempel überschauen und die aufgehende Sonne beobachten konnten. Ein Moment, der so erfüllend war, dass ich sofort wieder früh aufstehen und nochmal losgehen würde. Ein magischer Ort, den wir zu Beginn des Sonnenaufgangs ganz für uns alleine – mit May unserer burmesischen Freundin, die uns an diesen Ort gebracht hat – und gegen Ende des Sonnenaufgangs lediglich mit 3 weiteren Menschen geteilt haben.

        Es gibt zwei Seiten diesen Tempel/Berg zu besteigen. Erkundigt euch vorher bei Locals welcher nicht so steil ist. Unser Weg war total machbar, selbst für Markus, der starke Höhenangst hat. Der andere Weg jedoch soll sehr steil sein. Begleitet, bis nach oben und auch wieder ganz nach unten, wurden wir von den zwei süßen Hunden auf den Bildern. Unsere ganz persönlichen und flauschigen Tourguides.

        Hpa An, Travel Myanmar, Mount Zwekabin

        Hpa An, Travel Myanmar, Mount Zwekabin

         

        Hpa An – Food Recommendation

        Eine kleine weitere Empfehlung am Rande. Wer einmal richtig gut burmesisch Essen will, sollte das nicht verpassen. Sogar von Lonely Planet empfohlen! Das San Ma Tau.

         

        Wenn jemand  Fragen zu Myanmar hat, schreibt einfach einen Kommentar oder schreibt mir direkt bei Instagram auf @barefoottalesbykim, da geht’s noch schneller.

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