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        ja, wirklich & definitiv mehr als nur eine Option in Kaikoura, Neuseeland! Schwimmen mit wilden Seelöwen. Wir hatten keine Ahnung, dass das wirklich möglich ist, bis wir in Kaikoura waren und am Sealswim Auto vorbeigelaufen sind. Nachdem wir uns kurz informiert hatten und unseren Zeitplan angeschaut haben, war klar, wenn wir noch Zeit haben, dann wollen wir diese Erfahrung unbedingt machen.

        Denn es ist etwas Besonderes und ebenso Seltenes. Dennoch kommt man nicht unmittelbar auf die Idee mit wilden Seelöwen zu schwimmen. So ging es auch uns, als wir in Kaikoura ankamen und zufällig von dieser außergewöhnlichen Möglichkeit erfahren haben. Einzigartige Chancen lassen wir uns solange wir das notwendige Kleingeld haben normalerweise nicht entgehen und so haben wir eine Tour bei Seal Swim Kaikoura gebucht. Wir nehmen es mal vorweg, die Tour war wirklich jeden Cent wert und das hier ist kein gesponserter Post! Es ist etwas ganz anderes als mit wilden Delfinen zu schwimmen, aber dazu später noch mehr.

        Der Kostenpunkt lag bei 120NZ$/Pers. was ungefähr 72 Euro entspricht. Dafür bekamen wir eine ca. 2 stündige Tour. Effektiv waren wir dabei 1 Stunde im Wasser, was auch definitiv genug ist bei den doch recht frischen Temperaturen des Meeres um die Küste von Kaikoura herum. Die restliche Zeit haben wir mit 20 Minuten Busfahrt und 40 Minuten Küstenrundfahrt auf dem Boot verbracht. Ganz unverhofft kommt doppelt oft. Denn nicht nur mit dem Seal Swim hatten wir überhaupt nicht geplant sondern auch damit nicht, auf dieser Tour, so nahe an deer Küste direkt in eine Delfin Schule zu fahren.

        Aber zurück zum Seal Swim. Bis auf wenige Zentimeter kamen wir den sanften und gemütlichen Seerobben nahe. Dabei mussten wir keinerlei Angst haben, dass uns die Tiere als „Angreifer“ sehen und sich aus Angst evtl. aggressiv uns gegenüber verhalten. Im Gegenteil. Seeleenruhig sind sie um uns geschwommeen oder getriebeen, haben ihre Flossen aus dem Wasser gestreckt oder sind auch mal gemütlich unter uns durch getaucht. Definitiv ein Erlebnis, welches wir nicht vergessen werden.

         

        Seal Swim, Swimming with Seals

         

        In der Gemütlichkeit der Seals liegt auch ihr Gegensatz zu Delfinen, mit welchen wir ebenso das Vergnügen hatten (wenn dich das interessiert, schau einfach hier vorbei). Denn die Robben lieben es super ruhig und gemächlich. Solange wir uns in deer Nähe der Robben leise und langsam verhalten haben, also eigentlich genau wie sie selbst, sind die Tiere total entspannt. Man treibt also quasi einfach im Wasser herum, während die Robben, auf dich zukommen und auch wieder wegschwimmen. Und wie ihr an den Bildern sehen könnt sind die Tiere super nahe gekommen. Denn wie wir angewiesen wurden haben wir unsere GoPro kein einziges Mal in Richtung der Robben gestreckt oder sie zum Zwecke eines tollen Bildes verfolgt. Das ging alles ganz von selbst. Genau wie sie an Land faul in der Sonne rumliegen, sind sie eben auch im Wasser. Hingegen auch unserer ersten Gedanken, fühlen sich Robben im Wasser durch ruhige Schnorchler nicht gestört – ganz im Gegenteil – man hat fast das Gefühl sie betrachten einen als seines Gleichen.

        Wer denkt, Robben sind grundsätzlich gefährlich braucht wirklich keine Angst haben, nur ausserhalb des Wassers können Robben zur Gefahr werden, da sie sich hier schnell eingeengt fühlen, weil sie selbst 90% ihrer Bewegungsfreiheit verlieren… Im Wasser jedoch sind sie uns so überlegen, dass sie 100Mal eher von uns wegschwimmen, als uns anzugreifen.

        Gebucht haben wir  2 Tage im Voraus, was kein Problem war und das obwohl es Anfang Februar, also noch in der Peak-Season war.

        xoxo Kim.

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